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Überlassung des Bauplatzes 1072/6 (Johann-Sebastian-Bach-Str.1 Gersthofen 86368) im Bebauungsplangebiet Nr. 14 gegen Höchstgebot

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Die Stadt Gersthofen will im allgemeinen Wohngebiet des Bebauungsplangebiets Nr. 14 einen Bauplatz zur Bebauung überlassen. Der Stadtrat hat in der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 28.07.2021 über die Überlassung des Baugrundstückes beraten und beschlossen, den Bauplatz gegen Höchstgebot zu vergeben.

Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

Informationen zu den Rahmenbedingungen der Überlassung gegen Höchstgebot (Bieterverfahren)

 

Der folgende gemeindeeigene Platz wird gegen Höchstgebot überlassen:

 

Größe des Platzes in m²

Flurstück 

Typ nach Bebauungsplan 

524

1072/6

Gem. Gersthofen

allg. Wohngebiet

 

Mit der Abgabe eines Gebots erklären Sie sich zu den folgenden Rahmenbedingungen des Verfahrens einverstanden.

 

  1. 1. Das Grundstück ist mit einem eingeschossigen Gebäude bebaut und wurde früher als Vereinsheim genutzt. Das Gebäude ist abbruchreif. Abbruchkosten sind vom Erwerber zu tragen. Eine unverbindliche grobe Schätzung der Abbruchkosten ergab ca. 13.000 Euro.

    2. Darüber hinaus wird das Grundstück „wie es steht und liegt“ veräußert; insb. sind dabei Dienstbarkeiten zugunsten der üblichen Versorgungsträger zu dulden.

    3. Bei der Vergabe werden alle Gebote von natürlichen Personen oder Bietergemeinschaften bestehend aus natürlichen Personen berücksichtigt. Der/die Bieter muss/müssen zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe volljährig und geschäftsfähig sein. Der/die Bieter muss/müssen bei Zuteilung des Bauplatzes der Vertragspartner bzw. der/die Erwerber im Kaufvertrag sein.

    4. Es können ausschließlich Gebote berücksichtigt werden, die innerhalb der festgelegten Frist bei der Stadt eingehen. Die Frist endet am Mittwoch, den 29. September um 10 Uhr.

    5. Für die Abgabe eines Gebots steht das Dokument „Abgabe eines Angebots im Bieterverfahren“ zur Verfügung. Die Abgabe eines Gebots ist nur über das Formblatt der Anlage 1 möglich. Unvollständig ausgefüllte Dokumente werden nicht berücksichtigt.

    6. Pro Bieter/Bietergemeinschaft darf maximal ein Angebot im Bieterverfahren abgeben werden.

    7. Das Mindestgebot liegt bei 360.000 EUR.

    8. Die Abgabe eines Gebots ist verbindlich.

    9. Das Verfahren findet im Blind-Verfahren statt. Das heißt, dass die verschlossenen Angebote erst nach Fristende geöffnet werden. So wird sichergestellt, dass Gebote nicht schon vor Fristende bekannt werden und dadurch nicht konkret überboten werden können. Die Öffnung findet unter den Augen mindestens eines Vertreters des Stadtrats und mindestens zwei Verwaltungsmitarbeitern statt und wird protokolliert. Anschließend wird das Protokoll ausgewertet und in eine Rangfolge gebracht. Je höher das Gebot ist, desto höher ist der Platz in der Rangliste. Den Zuschlag erhält grundsätzlich der Bieter, der das höchste Gebot abgegeben hat. Die endgültige Entscheidung über die Überlassung des Bauplatzes fällt der Stadtrat. Ein Rechtsanspruch auf Überlassung besteht nicht.

    10. Gibt es zwei oder mehr auf den identischen Betrag lautende Höchstgebote, entscheidet der Stadtrat. Dieser behält sich für diesen Fall das Recht vor, entweder auf Grundlage weiterer Informationen zum Konzept der Bieter oder durch Los zu entscheiden.

    11. Nachdem der Stadtrat die Überlassung des Grundstücks gegen Höchstgebot beschlossen hat, wird der Bieter informiert. Der Bieter muss innerhalb einer ihm bekanntgegebenen Frist von 2 Wochen den Zuschlag bestätigen. Ersatzweise werden zwei Nachrücker (Plätze 2 und 3) gemäß der Gebots-Rangfolge bestimmt.

 

Weitere Bedingungen und Regelungen 

Auch die folgend aufgeführten Bedingungen müssen vom Bieter bzw. der Bietergemeinschaft beim Erwerb des Bauplatzes erfüllt werden. Die Sicherung der Bedingungen erfolgt zum Teil auch über die vertragliche Vereinbarung zur Überlassung des Bauplatzes zwischen der Stadt und dem Bieter bzw. der Bietergemeinschaft (notarieller Kaufvertrag). Bitte beachten Sie, dass dies keine abschließende Aufzählung ist. 

 

  • Bebauung, Bauverpflichtung und Frist

Eine Bebauung des Grundstückes ist entsprechend den Vorgaben des Bebauungsplans Nr.14 möglich. Bitte beachten Sie, dass die Stadt Gersthofen mit der Vergabe dieses Bauplatzes eine Bebauung und Eigennutzung fordert. Für das Bauvorhaben muss innerhalb von 2 Jahren ab Abschluss des Kaufvertrages ein Baugesuch eingegangen sein.

Das Bauvorhaben muss innerhalb von 4 Jahren ab Abschluss des Kaufvertrages realisiert werden können, d.h. bezugsfertig gebaut; dazu gehört auch die Herstellung der Außenanlagen. Das Gebäude muss vom Antragsteller / von den Antragstellern mindestens 10 Jahre eigengenutzt werden und darf in diesem Zeitraum insb. nicht weiterveräußert werden.

 

  • Wiederkaufsrecht, Auf-/Nachzahlungsverpflichtung

Wird gegen die oben genannte Bauverpflichtung sowie die Eigennutzung verstoßen, behält sich die Gemeinde Gersthofen das Recht zum Wiederkauf des Kaufobjekts gem. §§ 456 ff. BGB sowie die Geltendmachung einer Auf-/Nachzahlungsverpflichtung von bis zu 20% der Kaufsumme vor. Weitere Schadensersatzansprüche bleiben unberührt.

Bei einer Ausübung des Wiederkaufsrechts sind Zinsvergütungen, Aufwendungen für Planung (insbesondere für Architekt, Statik etc.) und Finanzierung dem Erwerber auch bei begonnenem Bau nicht zu ersetzen. Etwaige wertmindernde Eingriffe führen zur Herabsetzung des Wiederkaufspreises in Höhe der Wertminderung.

 

  • Finanzierbarkeit

Es wird vorausgesetzt, dass das auf dem Grundstück beabsichtigte Bauvorhaben vom Bieter bzw. der Bietergemeinschaft finanziert werden kann. Mit der Abgabe des Angebots muss eine aktuelle und belastbare Finanzierungsbestätigung für ein entsprechendes Bauvorhaben eines Kreditinstituts vorgelegt werden. 

 

  • Richtigkeit der Angaben 

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass alle vom Bieter bzw. der Bietergemeinschaft gemachten Angaben richtig und vollständig sein müssen. Dies muss mit der Abgabe des Angebots mit der Unterschrift bestätigt werden. Falsche oder unvollständige Angaben können zum Ausschluss vom Bieterverfahren oder nach der Vergabeentscheidung zur Rückabwicklung führen. Die Kosten hierfür sind vom Bieter bzw. der Bietergemeinschaft zu tragen. 

 

  • Kaufpreis und Kosten 

Die Kosten für die innere Erschließung von der Grundstücksgrenze bzw. Kontrollschacht bis zum Gebäude sowie den Strom- und Telekommunikations- und ggf. Gasanschluss etc. (Hausanschluss) trägt der Käufer. Die Kosten des Vertragsabschlusses sowie die Grunderwerbssteuer des Kaufgegenstandes trägt die Käuferseite. 

 

 

Abgabe eines Angebots und Dokumente

Für die Abgabe eines Angebots muss das Dokument „Abgabe eines Angebots im Bieterverfahren“ (Anlage 1) ausgefüllt und handschriftlich unterschrieben werden. Zudem muss eine aktuelle und belastbare Finanzierungsbestätigung beigelegt werden. Dem anliegenden Lageplan können Sie die Lage des Grundstücks entnehmen.

Die Unterlagen stehen auf der Homepage der Stadt Gersthofen unter der Rubrik „Aktuelles-Nachrichten“ zum kostenlosen Herunterladen zur Verfügung.

 

Frist zur Abgabe eines Angebots und Angebotsöffnung 

Die Frist für die Abgabe eines Gebots endet am Mittwoch, den 29. September um 10 Uhr. 

 

Bei Interesse lassen Sie uns bitte Ihr Angebot mit allen erforderlichen Angaben (Anlage 1) handschriftlich unterzeichnet und der Beilage einer aktuellen und belastbaren

Finanzierungsbestätigung in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Bieterverfahren 1072/6 – NICHT ÖFFNEN“ zukommen. Bitte beachten Sie, dies ist eine Ausschlussfrist, d.h. Gebote, die nach der Frist eingehen (maßgebend ist das Datum und die Uhrzeit des Eingangs), können leider nicht berücksichtigt werden.

Bitte beachten Sie, dass keinerlei Gründe (insb. nicht die späte Kenntnis von der Ausschreibung) zu einer individuellen Fristverlängerung führen.

 

Der Zuschlagsbeschluss findet nicht-öffentlich statt. Es werden keine Namen von Bietern genannt. Die Bekanntgabe des Höchstgebotes erfolgt nach Auswertung der Angebote und Entscheidung im Stadtrat. Der Name des Bieters wird auch nach der Entscheidung nicht öffentlich bekannt gegeben. Der Bieter erhält eine direkte Benachrichtigung. 

 

Ihr Angebot richten Sie bitte auf dem Postweg an die folgende Adresse:

 

Stadt Gersthofen

Rathausplatz 1

86368 Gersthofen

 

Sie können Ihr Angebot auch in den Briefkasten der Stadt Gersthofen einwerfen oder zu den Öffnungszeiten des Rathauses persönlich im Bürgerservicezentrum abgeben.

 

Bebauungsplan Nr.14

Für die Bebauung gelten die Regelungen des Bebauungsplanes

Nr.14.

 

Die folgenden Unterlagen zum Bebauungsplan stehen auf der Homepage der Stadt Gersthofen unter der Rubrik Stadtplan/Bebauungsplan zum kostenlosen Herunterladen zur Verfügung.

 

  • Bebauungsplan (textliche Festsetzungen)

 

  • Bebauungsplan (Planunterlagen)

 

Befreiungen und sonstige Abweichungen vom Bebauungsplan können nicht in Aussicht gestellt werden.

 

    Ansprechpartner der Stadt 

Sollten Sie Fragen zur Überlassungsmodalitäten oder zum Bieterverfahren haben, können Sie sich gerne an uns wenden:

 

Liegenschaften

Dr. Daniel Schamburek

E-Mail: liegenschaften@gersthofen.de

Tel.: 0821/2491-483

             

 

     Ausschluss eines Rechtsanspruchs und rechtliche Hinweise

Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Zuteilung des angebotenen Bauplatzes. Sämtliche Aufwendungen der Bieter bzw. der Bietergemeinschaft im Zusammenhang mit dem Bieterverfahren sind selbst zu tragen.

Es wird kein Maklerauftrag erteilt. Die Stadt Gersthofen übernimmt keine Maklerentgelte.

 

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