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Entsorgung übers Abwasser: Stadt fahndet nach Verursacher

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Durch Gersthofens Kanäle fließen täglich tausende Kubikmeter Schmutz- und Regenwasser. Endstation: Kläranlage. Hier wird das Abwasser mechanisch-biologisch gereinigt und so wieder brauchbar gemacht. Seit einigen Wochen beobachten die Mitarbeiter der Kläranlage jedoch ärgerliches, denn scheinbar wird ein Farbstoff nicht sachgemäß, sondern einfach über das Abwasser entsorgt.

Grün, blau, schwarz – all diese Farben hat das Wasser von Zeit zu Zeit in der Kläranlage. Doch das ist nicht üblich, sondern ein klares Fehlverhalten. Farbstoffe jeder Art dürfen nicht im öffentlichen Abwasser entsorgt werden, doch dies nimmt jemand aktuell wohl nicht so genau. Über zehn Einleitungen wurden bisher beobachtet, insgesamt in einem Zeitraum von ca. 8 Wochen. Das bedeutet für die Mitarbeiter der Kläranlage einen besonderen Aufwand, denn das Abwasser muss aufwändiger bearbeitet und gereinigt werden. Aus diesem Grund ist die Stadtverwaltung aktuell bereits auf der Suche nach dem Verursacher und nimmt mit einem transportablen Probennehmer Stichproben in den verschiedenen Kanalsträngen.

Erster Bürgermeister Michael Wörle sagt „Die Suche ist zwar aufwendig, aber mit einer durchdachten Struktur. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis wir feststellen können, von wo die Einleitungen stattfinden. So können wir dann auch den Verursacher ermitteln, der sich dann einem von uns eingeleiteten Verfahren stellen muss. Durch unseren erhöhten Reinigungs- und Personalaufwand und die Stichprobensuche entstehen Kosten von mehreren tausend Euro. Das darf nicht zulasten des Steuerzahlers gehen.“

Hinweise können dem Tiefbauamt der Stadt Gersthofen unter 0821/24 13 19 97 oder unter tiefbau@gersthofen.de mitgeteilt werden.

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