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Einsatzkräfte im Fokus: Internationaler Tag der Feuerwehren

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Am 04. Mai wird alljährlich der internationale Tag der Feuerwehren gefeiert. Nahezu immer leben die Feuerwehren, gerade in kleineren Städten und Gemeinden ohne Berufsfeuerwehr, von einem hohen Maß an ehrenamtlichen Einsatz - auch in Gersthofen ist dies der Fall. Insgesamt sind in der Stadt und den Ortsteilen ca. 260 Feuerwehrmänner und –frauen regelmäßig im Einsatz und leisten damit einen großartigen Dienst für ihre Mitmenschen.

Ehrenamtliche berichten: Warum eigentlich Dienst als Feuerwehrler?

 

Einige der Ehrenamtlichen erzählten nun, was die Arbeit bei der Feuerwehr eigentlich auszeichnet, warum sie sich engagieren und an welche Erlebnisse sie sich noch lange erinnern. Für Robert Sailer von der FFW Batzenhofen zum Beispiel, zählen viele kleine Momente, doch einer blieb ihm besonders im Gedächtnis: „Vor 10 Jahren wurde die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall Richtung Peterhof gerufen. Das Auto war komplett deformiert, wir dachten es käme jede Hilfe zu spät. Wir haben den Fahrer natürlich trotzdem so schnell wie möglich befreit und konnten dann feststellen, dass er noch am Leben war und atmete. Keiner hatte damit gerechnet, dass der Fahrer diesen Unfall überleben könnte.

Es ist zwar nicht der Einsatz selbst an den ich mich oft erinnere, sondern es ist der Moment, wenn ich diesen Mann heute über die Straße laufen sehe, welcher der schönste für mich ist.“ Neben diesen schönen Momenten, ist die Arbeit bei der Feuerwehr natürlich auch fordernd – physisch und psychisch. Und auch der Faktor Zeit ist nicht zu vernachlässigen. Doch trotzdem findet die Arbeit in der Gesellschaft nicht den Stellenwert, den sie verdient hätte. Das weiß auch Dominik Ziegler von der FFW Rettenbergen und sagt: „Die Zeit die man für sein Ehrenamt verwendet, könnte man auch mit angenehmeren Dingen verbringen. Das ist vermutlich auch der Grund warum so viele Menschen sich nicht engagieren. Außerdem beobachte ich immer wieder fehlende Anerkennung für das Engagement. Ich selbst habe mehrere Ehrenämter inne und darauf angesprochen werde ich eigentlich nur, wenn etwas nicht gut läuft. Aber: Ich möchte durch meine ehrenamtliche Arbeit einen Beitrag zu unserer Gesellschaft leisten, denn ohne das große Miteinander würde diese nicht funktionieren.“

Feuerwehrarbeit für Mann und Frau, ob Jung oder Alt

Übrigens: Dass Feuerwehrarbeit keine Männerdomäne sein muss, beweisen unter anderem Andrea Jahreis, Karla Lutz und Annika Reinl von der FFW Edenbergen. Die drei sagen: „Jeder kann helfen, denn Dienst an der Allgemeinheit geht alle was an! Im Ernstfall wird jeder gebraucht, egal, ob Mann oder Frau. Es gibt also keinen Grund, weswegen die Feuerwehrtätigkeit nur ein Männerjob sein sollte.“ Und auch das Alter spielt für das Engagement nur wenig Rolle, denn bereits in jungen Jahren kann man sich bei den Jugendfeuerwehren einbringen. Daniel Seemiller ist bei der Hirblinger Feuerwehr aktiv und erinnert sich noch genau daran, wie sehr er sich auf die Arbeit freute. Nun möchte er selbst Kids motivieren: „Als Jugendlicher fieberte ich schon immer dem Zeitpunkt entgegen, endlich zur Feuerwehr gehen zu dürfen. Damals profitierte ich vom Wissen und der Erfahrung der Ausbilder und der älteren Kameraden. Heute ist es Zeit, selbst Verantwortung zu übernehmen, sein Wissen und seine Erfahrungen an die nächste Generation weiter zu geben. Meine Motivation: Gute Jugendarbeit ist der Grundstock für eine starke Freiwillige Feuerwehr der Zukunft.“

Interessierte können sich unter info(@)feuerwehr-gersthofen(.)de oder 0821/567270 über die Arbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr informieren.

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