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Die Ortsteile der Stadt Gersthofen

Wegweiser zu drei OrtsteilenAuf freiwilliger Basis haben sich die ehemaligen Gemeinden Hirblingen (Januar 1975),  Batzenhofen, Edenbergen und Rettenbergen (alle Januar 1978) der Stadt Gersthofen angeschlossen. Es war immer das Bestreben der Stadt Gersthofen, nicht nur die Eingemeindungen in der Zeit der Freiwilligkeit abzuwickeln, sondern auch das Eigenleben der Stadtteile zu erhalten. Heute kann festgestellt werden, dass die Integration gelungen ist und somit ein weiteres Zusammenwachsen und eine gedeihliche, gemeinsame Weiterentwicklung gewährleistet sind.

 

Batzenhofen

Der nordwestlich von Gersthofen am linken Schmutterufer gelegene Stadtteil wurde schon im 8. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Später ging der Ort an das Kloster St. Stephan zu Augsburg über. Die eigentliche Entwicklung begann nach 1945, Infrastruktureinrichtungen wurden geschaffen, Baugebiete ausgewiesen und eine Mehrzweckhalle erstellt. Batzenhofen  zählt heute ca. 980 Einwohner, seine Gemeindefläche beträgt 344 Hektar, wovon 99 Hektar auf Wald entfallen.

 

Edenbergen

Edenbergen ist vermutlich im 11. Jahrhundert auf dem Höhenrücken zwischen Gailenbach und Böglebach als Rodesiedlung im Bereich der Urmark Hirblingen entstanden. Von 1382 bis 1803 war Edenbergen im Besitz des Damenstifts St. Stephan. Zu Edenbergen gehört der 1283 urkundlich erstmals erwähnte Weiler Gailenbach, auf dem 1927 das Franziskanerinnenkloster Maria Stern aus Augsburg ein Gut errichtete. Ungefähr 300 Bewohner zählt der westlich gelegene Stadtteil. Über seine 427 Hektar große Gemeindefläche verläuft die Autobahn A8. Der Ruhe tut das keinen Abbruch - 217 Hektar davon sind Wald.

 

Hirblingen

Hirblingen wird urkundlich im 11. Jahrhundert erstmals aufgeführt. Bodenfunde bezeugen aber, dass der Ort eine sogenannte Ursiedlung alemannischen Ursprungs ist. Die Grundherrschaft übten im Mittelalter das Reichsstift St.Ulrich und Afra sowie Augsburger Klöster und Patrizierfamilien aus. Im Jahre 1699 kam Hirblingen an die Hospitalstiftung zu Augsburg, die bis zur Säkularisation Grundherr blieb. Der Ortsteil hat etwa 820 Einwohner, seine Gemeindefläche umfasst 446 Hektar.

 

Rettenbergen

Auch Rettenbergen ist vermutlich im 11. Jahrhundert als Rodeort in der Hirblinger Urmark entstanden. Im 12. Jahrhundert wird "Rutinbergen" zum ersten Male erwähnt. Im Gemeindegebiet liegt das beliebte Ausflugsziel "Peterhof", seit 1488 als St. Peter urkundlich nachgewiesen. Obwohl Rettenbergen seit 1575 die eigene Dorfkirche St.Wolfgang besitzt, gehört der Ort, wie auch Edenbergen seit eh und je zum Pfarrsprengel Batzenhofen. Der 450-Seelen-Ortsteil liegt direkt  am Wald, seine Fläche umfasst 684 Hektar.

 

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